Werner Geafer
28. March 2026
Ja, das ist so eine Sache mit einem alten Bauernhaus. Ich liebe sie. Doch wenn man sich so ein Ding zulegt, sollte man am besten auch gleich, einen Fachmann fuer den Ausbau dazukaufen. Geht natuerlich nicht. Leibeigenschaft und aehnliche Arbeitsbeziehungen sind laengst abgeschafft. Ist ja auch gut so. Und als ich so als stolzer Besitzer durchs neue, alte Haus schlenderte und meine liebe Frau Elisabeth, mit ihrem Blick fuers Detail den Frauen leider oft haben, mir mitteilte was da alles noch zu machen waere, da beschloss ich kurzerhand, mir Hilfe in Form von Herrn Asselborn zu holen. Da in so einem alten Bauernhaus, an fuer sich nichts wirklich gerade oder eben ist und die Bausubstanz sich auf nicht immer nur nette Ueberraschungen spezialisiert hat, befuerchtete ich, dass Herr Asselborn bei seiner ersten Besichtigung dieses Ueberaschungseis mit entzetzt aufgerissenen Augen gleich das Weite suchen wuerde. Doch nichts dergleichen. Sein wissendes Laecheln liess mich vermuten, dass er wusste was ich gerade gedacht hatte. Mit klaren Worten brachte er erst einmal Ordnung in der weniger klaren Wunschliste meiner lieben Frau Elisabeth und erklaerte uns was in einem vernuenftigen Rahmen machbar sei. Und dann legte er los. Und als er fertig war, da hatten wir ein Haus welches der absolute Hammer ist und unsere Vorstellungen bei weitem uebertroffen hat. Ja, Herr Asselborn weiss was er tut und der 'meister' welcher am 'Stuckateur' so noch mit dran haengt, ist voll verdient.